Stefanie Rafflenbeul

Band 14 - Der Magier von Tokio

Stefanie Rafflenbeul
Schon immer phantastisch interessiert

Schon als Kind begeisterte sich Stefanie Rafflenbeul für phantastische Romane, und verfasste bereits im Alter von zwölf Jahren eigene Kurzgeschichten, in denen Vampire, Hexen und Zauberwesen die Hauptrolle spielten. In den letzten Jahren entwickelte sie sich zu einer profilierten Schriftstellerin – mit »Der Magier von Tokio« steuert sie nun den Band vierzehn zur »Elfenzeit«-Saga bei.

Geboren wurde die Autorin im Jahr 1978 in Frankfurt am Main, wo sie auch ihre Kindheit verbrachte. Es folgte ein Umzug der Familie nach Rodgau. Ihr Studium absolvierte sie in Frankfurt – sie belegte die Fächer Germanistik, Psychologie und Kunstgeschichte.

Auch während des Studiums riss ihr Interesse an phantastischen Serien und magischen Wesen nicht ab. Kein Wunder, dass die Fernsehserie »Buffy – Im Bann der Dämonen« mit all ihren Begleitprodukten zum Thema ihrer Magisterarbeit wurde. Nach ihrem Studium folgten diverse Jobs, die »von pädagogischer Tätigkeit und Altenbetreuung bis hin zum Kommissionieren im Lager« reichten.

In all den Jahren war sie schriftstellerisch tätig. Nachdem sie in der Literaturwerkstatt des Literaturhauses Darmstadt unter der Leitung des Lyrikers, Schriftstellers und mehrfachen Preisträgers Kurt Drawert viel gelernt hatte, wurde ihr Wunsch stärker, hauptberuflich zu schreiben.

Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in Zeitschriften und im Internet, brachte zwei Erotik-Romane beim Verlag Plaisir d’amour heraus, die mittlerweile auch als Taschenbuch bei Ullstein publiziert wurden, und schrieb für die Science-Fiction-Serie »SunQuest« des Fabylon-Verlags. Für die Romanserien »Maddrax« und »Sternenfaust« des Bastei-Verlages verfasste sie mittlerweile gut zwei Dutzend Romane unter ihrem Pseudonym Michelle Stern.

Stefanie Rafflenbeul wohnt noch immer in Rodgau: »... gemeinsam mit meinem Ehemann und den wenigen Pflanzen, die meine Fürsorge überleben«, formuliert sie mit feiner Eigenironie. »Seit 2007 widme ich mich in erster Linie der Schriftstellerei«, so die Autorin.

In den Roman »Der Magier von Tokio« flossen intensive Recherchen und Interviews ein, sowie die Rezeption zahlreicher japanischer Serien – natürlich aus dem Genre Phantastik. Die Arbeiten an dem Roman machten ihr viel Freude. »Die pulsierende Metropole Tokio, asiatische Legenden, ein rachsüchtiger Magier und das alles gemischt mit der Phantastik einer sterbenden Anderswelt – das ist eine großartige Mischung, schaurig düster und zugleich märchenhaft.«

Neben ihrem Schreiben ist sie von Kampfkunst fasziniert. Sie wirkt seit Jahren bei »Zornhau« mit, einem Verein für historischen Kampf, bei dem sie Einblicke in den mittelalterlichen europäischen Kampf gewinnt. Dazu unterrichtet sie an einer Lernwerkstatt für Sprache und Bildung.